Pastor ist ein fragwürdiger Beruf. Wenn ich neben einer Person im Zug sitze und mich nach ein paar Minuten vorstelle, kann ich oft sehen, wie es im Kopf meines Gegenübers arbeitet. Manchmal höre ich Fragen wie diese: „Ja, die Eltern von meinem Lebenspartner sind auch sehr religiös. Aber sind Sie dafür nicht etwas jung?“ Oder: „Ach, Sie klingen gar nicht wie ein Pastor. Müsste ein Pastor nicht anders reden?“ Oder eben ein verlegenes Schweigen.

„Was macht ein Pastor eigentlich?“ Ich gebe zu, dass selbst mich diese Frage an manchen Tagen immer noch beschäftigt. Manche sagen: „Ein Pastor arbeitet für eine Kirche.“ Doch eigentlich geht es beim Pastorenberuf nicht in erster Linie um die christliche Gemeinde. Es geht um Gott. Als Gemeinde drehen wir uns um den lebendigen Gott Israels, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat und auch heute noch wirkt.

Die beste Antwort, die ich bisher gefunden habe, lautet daher: Meine wichtigste Aufgabe als Pastor besteht darin, Menschen zu zeigen, wo Jesus in ihrem Alltag bereits am Wirken ist. Natürlich habe ich noch mehr Aufgaben. Aber alles beginnt mit Jesus Christus. Er ist Ursprung und Ziel. Ihn beten wir an.

In Deutschland vertrauen immer weniger Menschen der Institution Kirche. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen Gott trotzdem irgendwie vermissen. Kirche besteht genau aus solchen Menschen, die nach Gott suchen. Und auch die Bibel ist voll von solchen Menschen, die nach Gott geschrien, mit Gott gerungen und erlebt haben, dass Gott ihnen in Jesus Christus begegnet.

Wo wir wahrnehmen, dass Gott uns persönlich nahekommt und uns darauf einlassen, entsteht Kirche. Und falls du dich fragst, ob Gott auch in deinem Alltag zu finden ist, würde ich mich freuen, wenn ich dir dabei helfen kann.
Ich bin überzeugt: Er ist nicht weit entfernt.

Wir können uns gern mal auf einen Kaffee in Haunstetten oder der Innenstadt treffen,

Daniel Stegner

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