Die meisten von uns werden 1. Korinther 13 kennen – das Vorzeigekapitel der Liebe. Paulus beschreibt in diesen Versen die Liebe in all ihren Facetten. Die Liebe ist geduldig, freundlich, ohne Neid, prahlt nicht und noch vieles mehr.

Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte

1. Korinther 13,13

Doch darum geht es mir hier nicht. Zum Ende hin ändert Paulus das Thema in Richtung des Himmels. Er spricht von der Herrlichkeit, die wir einmal bei Gott erfahren werden. Dort wird es nur noch Glaube, Hoffnung und die Liebe geben. Für uns ist so eine Vollkommenheit schier unbegreiflich, für Gott jedoch nicht. Und er möchte, dass wir diese Herrlichkeit mit ihm teilen können.

Foto: publicdomainpictures / Pixabay.com

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Dazu sandte er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde, der durch seine Auferstehung den Tod besiegte. Der den unvorstellbaren Schmerz und die Demütigung der Kreuzigung und der Gottverlassenheit auf sich nahm, um uns durch seine Liebe diese Hoffnung auf ein wunderbares und sorgenloses Leben bei ihm zu geben.

Seine Liebe machte diese Tat erst zu unserer unerschütterlichen Hoffnung.

Hätte Jesus sein Leben ohne diese Liebe gegeben, dann wäre alles umsonst gewesen. Seine Liebe hielt Allem stand und ertrug die größten Schmerzen.

Foto: Gerd Altmann / Pixabay.com

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Dafür können wir ihm gar nicht dankbar genug sein, einen angemessenen Dank gibt es nach menschlichen Maßstäben nicht. Der Dank, den wir dennoch entrichten können, klingt in unseren Ohren absurd: Wir können dieses Geschenk annehmen und uns darüber freuen, gerettet zu sein – mehr wird von uns nicht verlangt. Wir können uns auf eine unvorstellbare Zukunft freuen, die mit Worten nicht zu beschreiben ist.

In der Gemeinschaft mit Christen und im Gottesdienst gibt Gott uns einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird. Jedoch wird es dann ungleich wundervoller. In dieser Zukunft wird allein der Glaube, die Hoffnung und die Liebe regieren, personalisiert in unserem Gott. Es wird wunderbarer und wundervoller sein, als alles, was wir uns je erträumen könnten.

Durch Gottes unendliche Liebe zu uns dürfen wir uns auf dieses Wunder freuen.

In diesem Sinne: Frohe Ostern und freut euch auf das, was kommen wird!

Maxi Scherer

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