Die Mannschaft des FC-Augsburg überrascht immer wieder mit seiner Spielfreude, Leidenschaft und dem Teamgeist der Spieler. Und der Funke springt über zu den Fans und den am Rande beteiligten.

Foto: flooy / pixabay.com

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Dabei besteht die sympathische Mannschaft, die derzeit unter Trainer Markus Weinzierl die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte spielt, vorrangig aus Spielern, „die es anderswo nicht schafften“ , „die kaum einer kannte“ oder denen wegen ihres Alters keiner so wirklich etwas zutraut, wie der Sportredakteur der Augsburger Allgemeine, Robert Götz am 5. Februar in einem Beitrag schreibt. Motivation, Teamgeist und die Bereitschaft alles für Team, Trainerstab und Fans zu geben, zählt Götz unter anderem als Gründe für den Erfolg auf. Außerdem fühlen sich die Spieler in der Mannschaft wohl. Jeder kennt seine Aufgabe, trainiert an seiner Fitness und Taktik und tritt geschlossen an die gegnerischen Teams heran. Das überzeugt, selbst die größten Kritiker und verschafft Respekt bei den konkurrierenden Mannschaften.

Foto: jeffersonassilva / pixabay.com

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Leidenschaft, Freude, Begeisterung, Teamgeist, Mut und Vertrauen – das sind Attribute, die ich nicht nur mit dem Fußball und dem FC-Augsburg, sondern auch mit Gemeinde verbinde:

  • Leidenschaft: Jesus leidenschaftlich nachfolgen , weil Er uns liebt. Seine Liebe begeistert mit anderen teilen. Ihn als Vorbild nehmen, auch in schwierigen Situationen, wenn man am liebsten alles hinwerfen möchte.
  • Begeisterung: Das, was Gott in meinem Leben tut – auch die Kleinigkeiten – dankbar wahr nehmen und mit Begeisterung davon erzählen.
  • Freude: Dankbar zu sein dafür, dass Jesus mich immer wieder frei macht von meinem Fehlverhalten und die daraus entstehende Freude und Freiheit nicht für mich zu behalten.
  • Teamgeist: Meine Mit-Christen wahr nehmen, schätzen und lieben lernen. Jeder – wirklich JEDER – ist wichtig und gibt seinen Teil zum Ganzen bei.
  • Mut: Trotz Außenseiterrolle den bevorstehenden Aufgaben entgegentreten – das gilt auch für mein Leben als Christ in einer Zeit, in der jeder alles glauben darf und der Glaube oft beliebig ist. Ich wünsche mir Mut, klar und deutlich von meinem Glauben weiter zu sagen. Mut trotz Rückschläge in meinem Glaubensleben nach Vorne zu sehen, im Vertrauen auf Jesus.
  • Vertrauen: In den Trainer, der die Mannschaft als Ganzes sieht. Übertragen auf den Glauben heißt das, Gottvertrauen zu üben. Er kennt die Geschicke des ganzen Universums und sieht nicht nur wie ich, meine kleine Welt.

Das wichtigste Gebot ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft! An zweiter Stelle steht das Gebot: Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!

Markus 12, 29-21

Heinke Rauscher

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