Mocassin

Foto: pixabay.com

Abenteuer, Gemeinschaft, Aktivitäten – junge Menschen brauchen besondere Zeiten, in denen sie Neues und Spannendes erleben und das Miteinander genießen können. Die Kids in Action, die Jungschargruppe in unserer Gemeinde, hat sich im vergangenen September auf die Spuren der Indianer begeben.

Ein Bericht von Sarah W.

Wir als Jungschar haben ein cooles Indianerwochenende veranstaltet. Unser Start war vor dem Gemeindegebäude. Dort haben wir unsere Pferde (Fahrräder) gesattelt. Dann ging es los. Wir sind 13 Kilometer nach Strassberg gefahren, wo wir den Garten der Gastgeberfamilie aus der Gemeinde „stürmten“.

Lagerfeuer

Foto: Dieter Kreikemeier / pixelio.de

Dort standen auf einer Wiese vor dem Haus unsere Tippis (Zelte). Es gab ein Mädchenzelt und ein Jungenzelt, außerdem zwei Mitarbeiterzelte. Am ersten Tag haben wir Büffelburger gegessen. Danach haben wir uns um ein Lagerfeuer gesetzt und gesungen.

Außerdem haben wir darüber gesprochen, was alles zum richtigen Indianerleben dazu gehört. Jedes Kind hat sich einen Indianernamen ausgedacht und auf ein Kopfband geschrieben.

Foto: sxc.hu / Linda-Romines

Foto: sxc.hu / Linda-Romines

Danach sind wir mit Fackeln in den Wald gegangen. Im Wald haben wir eine Mutprobe bestanden. Als wir wieder im Garten waren, haben die Mitarbeiter uns die Stammesflagge gezeigt. Wir mussten versprechen es geheim zu halten. Dann sollten wir mit Bisonblut unseren Fingerabdruck auf die Flagge stempeln. Danach hieß es nur noch: ab ins Bett!

Am nächsten Morgen gab es einen großen Schreck: unsere Flagge wurde von einem anderen Indianerstamm geklaut. Zurück blieb nur ein Brief von ihnen. Darin stand, dass wir die Flagge nur wieder bekommen, wenn wir verschiedene Aufgaben lösen. Auf diesen Schrecken hin mussten wir uns erst einmal mit einem leckeren Frühstücksbuffet stärken.

Tipis

Foto: I. Glöckel / pixelio.de

Nach dem Frühstück mussten wir erst noch manche Indianerdisziplinen üben, z.B. Anschleichen, Indianertanz, Blutsbrüderschaft, Friedenspfeife rauchen (keine Sorge, es war keine echte 🙂 und mit Pfeil und Bogen schießen.

Dann sattelten wir wieder unsere Pferde, um mit ihnen in den Wald zu reiten und die Aufgaben zu lösen. Eine Aufgabe war zum Beispiel, dass wir durch ein saukaltes Kneippbecken laufen mussten ohne zu jammern, denn: ein Indianer kennt keinen Schmerz! Wir erfüllten diese und auch alle anderen Aufgaben gut und bekamen unsere Flagge wieder zurück.

Foto: sxc.hu / haak78

Foto: sxc.hu / haak78

Dann gab es Mittagessen. Das bekamen wir alles von unserer Gastgeberin Martina gekocht. Am Nachmittag bastelten wir. Wir hatten die Wahl zwischen einer Rassel, Armbänder, Haarsträhnen, Ketten und Fußbänder. Am Abend gab es Pizza aus dem Pizzaofen. Das war LECKER! Dann haben wir einen Film geguckt.

Am letzten Tag hörten wir eine Indianerandacht. Danach gab es noch die Preisverleihung „Der goldene Kochlöffel!“ Er wurde in diesem Jahr an unsere Gastgeberin Martina verliehen!

Fotos: pixabay.comsxc.hu; Dieter Kreikemeier / pixelio.de, I. Glöckel  / pixelio.de