Zum ersten Mal beteiligte sich der Arbeitskreis Ökumene Haunstetten am „Ökumenischen Gebet um Frieden und Gerechtigkeit“, das vom Ökumenischen Rat der Kirchen veranlasst wird. Bei der ersten Station im Brunnenhof von St. Georg wurden mehrere Gebete und Lieder mit der Bitte um Frieden vorgetragen. Anschließend wanderten die Teilnehmer zu einem Wegkreuz am Rand des Haunstetter Walds, wo mit weiteren Liedern und Texten für Frieden auf der Welt gebetet wurde.  Eine Vase mit Blumen, die die Schönheit der Schöpfung darstellen, wurde unter das Kreuz gestellt.

Die letzte Station war der Schießstand, dessen historische Bedeutung von Herrn Pfarrer Dempewolf  von der Christuskirche anschaulich beschrieben wurde. Mit einem Kreuz, das aus mitgebrachten Steinen gebildet wurde, sollte der Opfer, die hier umgekommen waren, vor allem der während der NS-Herrschaft hier hingerichteten Menschen, gedacht werden. Dabei wurde auch deutlich, wie wichtig eine solches Gedenken ist, damit die Opfer des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten.

Foto: Arbeitskreis Ökumene Haunstetten