Foto: Pixabay.com

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Frühling – der Winter hat seine Macht verloren. Immer öfter streicheln warme Sonnenstrahlen die Seele. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Wir Menschen sind angesprochen vom Wachsen um uns herum – genießen diese ersten wärmenden Sonnenstrahlen.

Wir spüren einen neuen Energieschub – neues Leben regt sich auch in uns. Das ist für mich auch die Zeit des Suchens, nicht nur nach den Ostereiern, sondern auch nach, – heute würde man sagen – INPUT.

Die leise Jahreszeit

Foto: Pixabay.com

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Ich habe mich anstecken lassen von Bill Hybels und den Gedanken aus seinem Buch: „Gottes leise Stimme hören“. Das passt für mich gut zum Frühling, denn dies ist eine „leise Jahreszeit“ für mich. Unaufdringlich, aber auch unaufhaltsam, mal früher und mal später spitzen die Knospen aus der Erde und den Zweigen. Ich will hinsehen, hinhören und entdecken, um all den Reichtum zu erkennen, den Gott uns zur Verfügung stellt.

Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns

Foto: Susi Bauernfeind / Churchphoto.de

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In der Bergpredigt, sagt Jesus: „Bittet so wird euch gegeben“ und „klopft an und so wird euch aufgetan!“ und er wünscht sich, dass wir ihn doch besser kennen würden. Er denkt, wenn wir nur wüssten, wie sehr uns sein Vater zugeneigt ist, dann würde das unser ganzes geistliches Leben auf den Kopf stellen. Wir würden ihm unser GANZES LEBEN anvertrauen und ihn in Wahrheit und im Geist anbeten. Wir würden uns wohl die größte Mühe geben seine Stimme zu hören. Gott ist ansprechbar – wir können uns ihm nähern und er wartet nur darauf mit uns zu reden – wenn wir nur wüssten, wie sehr uns der Vater liebt!

Wir hören lieber selektiv

Foto: Anja Lehmann / Churchphoto.de

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Wie erfahren wir das? – Seine Stimme hören – wir praktizieren eher „selektives Hören“. Sobald Gott uns nahelegt mit etwas aufzuhören oder etwas zu tun, dann blenden wir das oft aus – das kann nicht Gott gewesen sein, das habe ich mir wahrscheinlich nur eingebildet. Dann geht alles weiter auf unserem eingeschlagenen Weg. Alles erschient in bester Ordnung, solange, bis uns Gott an eine „Wand laufen lässt“ und wir merken, dass es doch seine Stimme war, die wir ignoriert haben. Sich Ermahnungen auszusetzen und Gottes Stimme hören zu wollen verlangt eine Menge Mut, aber wenn wir es tun, erwartet uns ein großer Segen.

Worte der Ermutigung hören wollen

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Es gibt einen Gott, der uns liebt und der uns nur zu gerne Worte der Ermutigung oder Wegweisung, der Weisheit oder der Warnung zuflüstern würde, wenn wir uns die Zeit nehmen würden, um danach zu lauschen. Wir denken vielleicht: „Nein danke, ich treffe meinen Entscheidungen lieber selbst!“ So verpassen wir einige der großartigsten, von Gott geführten Abenteuer im Leben. Gott spricht zu den meisten Menschen, die ihn hören wollen – das hat er versprochen. Wie wäre es einmal zu beten: „Wenn du mir irgendetwas sagen willst, Gott, bin ich bereit zu hören“ und dann hören Sie einfach hin!

Finde die Ruhe

Gehen Sie an einen Ort der Ruhe und machen sie sich bereit etwas von Gott zu hören und später können sie zurück schauen und sich an viele Entscheidungen erinnern, bei denen unser liebender Vater uns geführt hat und bis zu jenem Tag können wir jeden Tag mit dem Wissen zu Bett gehen: „Heute habe ich nicht mein eigenes Reich, sondern Gottes Reich voran gebracht!“ Dieses Leben erwartet uns und fängt an mit den offenen Ohren, mit denen wir auf Gottes leise Stimme achten.

Da atmen wir wieder freier die wunderbare Frühlingsluft!

Brigitte Schraml

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Fotos: Pixabay.com,  Susi Bauernfeind / Churchphoto.de, Anja Lehmann / Churchphoto.de